Das Rote Kreuz in der Nachkriegszeit

Ende September 1945 wird das Deutsche Rote Kreuz erst in der sowjetischen Besatzungszone und dann in den westlichen Besatzungszonen aufgelöst.

1946 sind noch 17 Mitglieder der Bereitschaft in Kriegsgefangenschaft. In diesem Jahr nimmt der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes seine Arbeit auf

Am 1. März 1947 werden die DRK Ortsvereine Nürtingen und Kirchheim/Teck gegründet. Das Jugendrotkreuz beginnt unter Emil Berg seine Arbeit. Am 1. Oktober wird der erste hauptamtliche Krankentransportfahrer eingestellt.
Der Vorstand des Ortsvereins Nürtingen wird Vorstand des Kreisvereins.

Das DRK wird 1950 in der Bundesrepublik neu gegründet. Der Sitz des Generalsekretariats ist in Bonn.

Das Sanitätsauto Horch muss im Jahr 1951 verschrottet werden. Durch Spendengelder können zwei Krankenwagen angeschafft werden.

1952. Anerkennung des DRK in der Bundesrepublik Deutschland durch das Internationale Komitee vom Rotem Kreuz (IKRK), Aufnahme in die Liga der Rotkreuz-Gesellschaften.
Per Ministerratsverordnung wird das DRK der DDR in Dresden gegründet und ebenfalls durch das IKRK anerkannt.

1953 Die Ausbildung im Land wird einheitlich, in der DRK Landesschule in Pfalzgrafenweiler beginnt der Unterricht. Die Bereitschaft bringt 4 große LKW-Ladungen zu Hochwasser-Geschaedigten nach Italien

Am 10. Juli 1954 entsteht, 2 Jahre nach der Gründung des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg, durch Eingliederung des bis dahin selbstständigen Landesverbandes Württemberg-Hohenzollern der heutige Landesverband Baden-Württemberg.

Im Jahr 1956 tobt in Ungarn der Buergerkrieg; Kleider werden gesammelt und eintreffende Flüchtlinge betreut.
Am 26. Januar wird der Blutspendedienst Baden-Württemberg gegründet.

Am 8. Dezember 1958 findet die erste Blutspendeaktion in Nürtingen statt.

1959 beschließt der Vorstand, dass die bisherigen Züge der Bereitschaften Nürtingen und Kirchheim selbstständige Bereitschaften werden. Der Teilkreis Nürtingen wird in 6 männliche und 2 weibliche Bereitschaften aufgeteilt.

Zum 50. Todestag erkennt das IKRK 1960 Henry Dunant als Gründer des Roten Kreuzes an.

1966 wird die Bereitschaft 75 Jahre alt. Eine große Übung mit der Bundeswehr wird abgehalten. Auch das Fernsehen ist dabei.

1973-1977 Kreisvorsitzender Dr. Steininger beginnt die Verhandlungen um ein Heim für den DRK Kreisverein Nürtingen. Die Bereitschaft hofft auf eine Unterkunft. Dr. Steininger gibt der Bereitschaft die mündliche Zusage für eigen Räume. Bevor die Raumfrage geklärt werden kann, stirbt Dr. Steininger.

1979 beginnen langwierige Verhandlungen mit dem Kreisverein wegen eigener Räume. Eine Fahrküche wird von der Bereitschaftsführung geplant und in Auftrag gegeben

Im Jahr 1980 finden die Verhandlungen wegen neuer Räume mit dem Kreisverein ein Ende. Die zugewiesenen Räumlichkeiten werden teilweise in Eigenarbeit ausgebaut.

Die sechs aus dem DRK der DDR neu gebildeten Landesverbände erklären den Beitritt zum Deutschen Roten Kreuz zum 1 Januar 1991

Das 100te Jubiläum wird 1991 mit einem Festakt und einem Internationalen Leistungsvergleich in Nürtingen gefeiert.

1993 wird die neue Satzung des DRK verabschiedet

2002 Die Bereitschaft Nürtingen wird 111 Jahre alt. Zu diesem Anlass findet der II. Internationale Leistungsvergleich statt.

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