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Das Funkgerät ist stets dabei
Die Sanitäter vom Roten Kreuz waren bisher nur selten gefordert.

Mehr als 20 Sanitäter vom Roten Kreuz sind während des Sennerpokals im Einsatz und stehen für medizinische Hilfeleistungen zur Verfügung. Abgesehen vom dem Unterschenkelbruch von Manuel Hause vom SV 07 Aich waren die Helfer bisher nur bei kleineren Zwischenfällen gefordert.

 

"Wir machen unseren Job gerne", sagte Melanie Dorn, "aber wenn wir nicht zu tun haben, ist es natürlich für alle Beteiligten am Besten." Die 28-jährige bildet mit Ann-Katrin Scholz, Andreas Volk und Andriko Mugrauer eines der Teams vom Roten Kreuz, die beim Sennerpokal im Einsatz sind. Als Leiterin des Quartetts ist sie für die Arbeit verantwortlich.
Jeden Tag sind von 17:00 Uhr bis 21:30 Uhr Sanitäter vom Roten Kreuz im Einsatz. Während der Turnierwoche sind mehr als 20 Helder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor Ort.
Der Unterschenkelbruch eines Aicher Akteurs, den er sich am Mittwoch in der Begnung mit dem FC Nürtingen 73 zugezogen hat, war im bisherigen Verlauf die schlimmste Verletzung des Turniers. "Wir haben den Spieler mit unseren Mitteln versorgt" berichtet Dorn. "Aber es war schnell klar, dass er ärztliche Behandlung benötigt." Ein Rettungswagen brachte den Spieler ins Krankenhaus.
Abgesehn von diesem Zwischenfall sind es vornehmlich kleinere Blessuren, um die sich die Sanitäter bisher kümmern mussten. "Die Spieler kommen vor allem mit Prelleungen, die Zuschauern mit Stichen" hat Dorn festgestellt. "Und wir hatten einen Fall, bei dem sich jemand aus dem Küchenteam eine Schnittverletzung zugezogen hat." Die heißen Temperaturen hätten Spielern und Zuschauern hingegen keine größeren Probleme bereitet.
Bisher hatten die Helfer vom Roten Kreuz meistens ausreichen Zeit, um nebenher auch die Spiele zu verfolgen. "Die meisten Sanitäter, die beim Sennerpokal im Einsatz sind, interessieren sich für Fußball" sagt die 28-jährige. Allerdings darf das Versorgungszelt nur mit dem Funkgerät verlassen werden. "Man muss immer erreichbar sein, falls es einen Notfall gibt", so Dorn.

Quelle Nürtinger Zeitung vom 28.07.2012

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